AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen EmotionWerk Nicole Wagner

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen Nicole Wagner, Heilpraktikerin für Psychotherapie (nachfolgend Therapeutin genannt) und dem/der KlientenIn als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der/die KientIn das generelle Angebot der Therapeutin, die Beratung/Coaching/Therapie in privaten und beruflichen Entscheidungssituationen und die gezielte Schulung von Fähigkeiten zur Optimierung von Fachkompetenzen annimmt. Dazu gehören auch Übungen zur Selbsterfahrung und kognitiven Umstrukturierung.
3) Die Therapeutin ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn sie aufgrund ihrer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht beraten/therapieren kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die sie in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Therapeutin für die bis zur Ablehnung der Beratung/Therapie entstandenen Leistungen erhalten.

§ 2 Inhalt des Dienstvertrags

1) Die Therapeutin erbringt ihre Dienste gegenüber dem/der KlientenIn in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Beratung/Therapie anwendet. Die Therapeutin ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des/der KlientIn entsprechen, sofern der/die KlientIn hierüber keine Entscheidung trifft.
2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Klienten/der Klientin kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Leistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels des/der KlientIn. Soweit der/die KlientIn die Anwendung derartiger Gespräche und Maßnahmen ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden beraten/therapiert werden will, hat er/sie das der Therapeutin gegenüber zu erklären.

§ 3 Rechtliche Rahmenbedingungen der Therapeutin

1) Beratung und Coaching sind ausdrücklich keine Ausübung der Heilkunde, demnach darf die Therapeutin gem. HPG § 1 Abs. 2 keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Die Therapeutin darf keine Krankschreibungen vornehmen und sie darf keine Medikamente verordnen.
2) Beratung und Coaching sind keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Der/die KlientIn trägt während des gesamten Beratungs- bzw. Coachingprozesses die volle Verantwortung für sein/ihr Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Beratungs- bzw. Coachingtermine. Die Teilnahme an einer Beratung bzw. einem Coaching setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.
3) Ist der Veranstalter eines Gruppencoachings bzw. einer Seminarveranstaltung nicht die Therapeutin, genießen die KlientenInnen keinen Versicherungsschutz durch sie.

§ 3 Mitwirkung des/der Klientin

1) Zu einer aktiven Mitwirkung ist der/die KlientIn nicht verpflichtet. Eine Beratung/Therapie ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung des/der KlientIn sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für eine Beratung/Therapie wie auch für eine aktive Mitarbeit.
2) Auch kann die Ablehnung einer angeratenen oder notwendigen ärztlichen Untersuchung für den Fortgang einer weiteren Beratungs-/Therapiestunde im Sinne des/der KlientIn bestimmend sein.
3) Die Therapeutin ist berechtigt, die Beratung/Therapie zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn der/die KlientIn die Beratungs- bzw. Therapieinhalte verneint.
4) Auch der/die KlientIn hat das Recht, die Beratung/Therapie zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist. Dies muss schriftlich mindestens eine Woche vor dem nächsten vereinbarten Termin erfolgen.
 
 
§ 4 Honorierung der Therapeutin

1) Die Therapeutin hat für ihre Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen der Therapeutin und dem/der Klientin vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die in der Preisliste der Beraterin aufgeführt sind. Alle anderen Honorarlisten oder Honorarverzeichnisse gelten nicht.
2) Die Honorare sind nach jedem Termin von dem/der KlientIn innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu bezahlen. Zahlungsziele, Ratenzahlungen oder Sonderkonditionen sind vor Beginn der Beratung/Therapie zu vereinbaren und im Beratungs-/therapievertrag festzuhalten.
3) Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der/die KlientIn unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 25,00 Euro. Das Ausfallhonorar ist sofort ohne Frist zahlbar. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der/die KlientIn 24 Stunden vor Beginn des vereinbarten Termins absagt oder ohne Verschulden, z.B. im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls, am Erscheinen verhindert ist. In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart.
4) Termine, die von Seiten der Therapeutin abgesagt werden müssen, werden dem/der KleintIn nicht in Rechnung gestellt. Der/die KlientIn hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen die Therapeutin. Diese schuldet auch keine Angabe von Gründen.
 
§ 5 Vertraulichkeit der Beratung/Therapie

1) Die Therapeutin behandelt die Daten des/der KlientIn vertraulich und erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen sowie der Prävention und deren Begleitumstände und die persönlichen Verhältnissen des/der KlientIn Auskünfte nur mit ausdrücklicher Zustimmung des/der KleintIn. Auf die Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im Interesse des/der KlientIn erfolgt und anzunehmen ist, dass der/die KlientIn zustimmen wird.
2) § 5 Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn die Beraterin aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Kollegen oder Vorgesetzte.
3) § 5 Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Semiare, Entspannung und Prävention persönliche Angriffe gegen die Beraterin oder ihre Berufsausübung stattfinden und sie sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
4) Die Beraterin führt Aufzeichnungen über ihre Leistungen. Dem Klienten/der Klientin steht eine Einsicht in diese Aufzeichnungen zu; er/sie kann eine Herausgabe dieser Aufzeichnungen verlangen und erhält in diesem Fall die dort festgehaltenen Informationen in Kopie. § 5 Abs. 2 bleibt davon unberührt.
5) Sofern der/die KlientIn ein detailliertes Protokoll über die Beratung bzw. das Coaching verlangt, erstellt die Beraterin dieses kosten- und honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus den Aufzeichnungen.
 
§ 6 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Beratungs- bzw. Coachingvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.
 
§ 7 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist
vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.

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